Kunststoff als Zukunftswerkstoff

Studium der Kunststofftechnik an der JKU aus der Sicht eines Studenten

Die Erfolgsgeschichte der Kunststofftechnik an der Johannes Kepler Universität (JKU) begann im Wintersemester 2009/10. Innerhalb kürzester Zeit wurde ein international beachtetes Kunststoffstudium mit modernster Infrastruktur errichtet und in Betrieb genommen. Sabine Steiner von WANTED hat mit Paul Freudenthaler, Student der Kunststofftechnik an der JKU, gesprochen:

Warum studieren Sie an der JKU?

Paul Freudenthaler, 23 Jahre, Bachelor-Studium Kunstofftechnik an der JKU Linz, Jahrgang 2009/2010

Die JKU am Standort Linz hat durch die Nähe zur kunststofferzeugenden und -verarbeitenden Industrie einen ent- scheidenden Vorteil. Laufende Forschungskooperationen mit der Industrie bieten bereits im Studium beste Möglichkeiten frühzeitig wichtige Firmenkontakte zu knüpfen und Praktika zu absolvieren. Auch Linz als Universitätsstadt hat in den letzten Jahren sehr an Attraktivität gewonnen: moderner, im Grünen liegender Campus, hohe Lebensqualität durch großes und wirtschaftlich potentes Einzugsgebiet, kulturelle sowie sportliche Vielfalt usw.

Warum haben Sie sich für das Studium Kunststofftechnologie entschieden?

Ein wichtiger Beweggrund für mich war das hohe Innovationspotenzial der Polymerwerkstoffe, unabhängig ob in der Versorgung, Energietechnik oder der Mobilität. Die sehr guten Jobaussichten haben mich in meiner Entscheidung nur bestärkt

Welchen Weg möchten Sie nach dem Studium einschlagen?

Als JKU Kunststofftechniker der ersten Generation schließe ich demnächst mit dem Bachelor ab und werde anschließend direkt ins Masterstudium einsteigen. Nach dem Abschluss meines Studiums kann ich mir vorstellen in der Forschung und Entwicklung zu arbeiten, um an der Entwicklung neuer Hochleistungskunststoffe für den Einsatz im Leichtbau mitzuarbeiten (Automobil- und Flugzeugindustrie, High-Performance Sportgeräte usw).

Wieso gerade im Leichtbau?

Kunststoff als Zukunftswerkstoff zeichnet sich vor allem durch seine einzigartigen Eigenschaften, die in einer sehr großen Bandbreite maßgeschneidert werden können, aus. Polymerwerkstoffe können zum Beispiel transparent oder verschiedenfarbig sein, elektrisch leitfähig, ja sogar magnetische Eigenschaften aufweisen. Kurz gesagt: „Die Möglichkeiten, die der Werkstoff Kunststoff mit sich bringt, sind unendlich und machen ihn vielseitig einsetzbar und spannend, damit zu arbeiten.“

Wie schätzen Sie Ihre Jobchancen ein?

Die Jobaussichten sind ausgezeichnet und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Betriebe, wie der Kunststoffhersteller Borealis, oder die verarbeitende Industrie, wie Poloplast, Greiner, Agru bis hin zur Automobil-, Flugzeug- und Sportartikelindustrie sind auf der Suche nach gut ausgebildeten Kunststofftechnikern. Selbst Maschinenbauer, wie z. B. die Fa. Engel benötigen für die Weiterentwicklung und Herstellung von Spritzgussmaschinen Fachkräfte aus dem Bereich Kunststofftechnik. Ein Löwenanteil der österreichischen Kunststoffindustrie ist im Großraum Linz bzw. Oberösterreich zu finden und macht den Studienstandort Linz noch interessanter.

TRUST IN ENGINEERING - PROTOTYPING AT ITS BEST

Breakin' Bad - A polymeric belaying device for climbing

We had an idea. Designed it. Simulated it. Printed it. Tested it.
And now it works!

We designed a belaying device for climbing fall arrest made of polymer.
It was simulated and further on printed with an Objet Connex 350 3D printer.
The final testing took place on a climbing wall.

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